Der Innenraum der Autozukunft
Textile Trends von STRÄHLE + HESS im Blickpunkt der INTERauto 2010 / Leitveranstaltung in Europa.
Althengstett (k-w). Der erste Eindruck ist immer der wichtigste. Das gilt auch für den Innenraum eines Autos. Doch wie sieht das Interieur der Zukunft aus? Zur Beantwortung dieser Frage hat die INTERauto 2010 die Trendsetter der textilen Gestaltung vom 30. November bis 2. Dezember nach Köln eingeladen. Denn Designer und Entwickler von STRÄHLE + HESS haben längst das Automobil der Zukunft ausgestaltet.
Die INTERauto ist die Leitveranstaltung für Erstausrüster (OEM) und ihre Zulieferer in Europa, wenn es um die Innenausstattung des Fahrzeugs geht. Auf der Koelnmesse trifft man jedes Jahr die wichtigsten Fachleute für automobiles Interieur, von Projektverantwortlichen und Technikern bis zu Führungskräften und Geschäftsführern. Bei der 10. INTERauto veranstaltet das Car Training Institute (CTI) erstmals eine hochwertige Konferenz, auf der führende Experten über die neuesten Trends und Entwicklungen im Autoinnenraum informieren.
Gleich am ersten Messetag steht der „nios“ im Mittelpunkt des Forums, das sich mit Premium-Materialien und Exklusivität auseinandersetzt. Denn das Auto der Zukunft ist hochwertig, nachhaltig und federleicht. Geschäftsführerin Kirsten Schönharting erklärt, wie Nachhaltigkeit und Hochwertigkeit eine untrennbare Symbiose eingehen. Außerdem geht sie der Frage nach, was man bei technischen Textilien für ein Nachhaltigkeitskonzept braucht.
STRÄHLE + HESS bewegt sich längst in einem umweltfreundlichen Herstellungsprozess, der die Ökoeffektivität zum Ziel hat. Denn in Althengstett wird Cradle to Cradle designed, das heißt: Man versucht, wo immer möglich, sich in Anlehnung an die Thesen des Buchs „Cradle to Cradle“ (Von der Wiege bis zur Wiege) des deutschen Chemikers Prof. Dr. Michael Braungart und des US-amerikanischen Architekten William McDonough in Produktionskreisläufen zu bewegen. Alles, was in der Produktion anfällt, soll seinen Zweck erfüllen.
Cradle to Cradle Design definiert also ein System für die Herstellung von Produkten und industriellen Prozessen, das ermöglicht, Materialien als "Nährstoffe" in geschlossenen Kreisläufen zu halten. Materialien von Produkten, die für biologische Kreisläufe optimiert sind, dienen als biologische Nährstoffe. Sie können bedenkenlos in die Umwelt gelangen. Dem gegenüber werden Materialien von Produkten, die für geschlossene technische Kreisläufe konzipiert sind, als technische Nährstoffe (zum Beispiel Metalle und verschiedene Polymere) bezeichnet. Diese Materialien sollen nicht in biologische Kreisläufe geraten.
Mit textilen Elementen wird der „nios“ nicht nur zum spritsparenden Leichtgewicht, sondern auch zum recycelbaren Wiederverwerter. Deshalb ist dieses Auto der Zukunft am Stand von STRÄHLE + HESS das anfassbare Beispiel schlechthin, das auf der INTERauto 2010 dafür steht, wie man Produktionskreisläufe geschlossen halten kann.
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