„biositzwerk“ von SCHÄFER-OESTERLE sorgte auf der heimtextil in Frankfurt für Furore.

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„biositzwerk“ gibt den Trend vor

STRÄHLE + HESS setzt auf heimtextil Zeichen für Nachhaltigkeit / UNESCO-Botschafterin ist begeistert.

Althengstett / Herrenberg (k-w). Bislang war noch kein Autositz der eigentliche Blickfang auf der heimtextil in Frankfurt. Doch der positiven Ausstrahlung des „biositzwerkes“ konnte sich bei der weltweit größten Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien niemand entziehen. Die textilen Trendsetter von STRÄHLE + HESS stellten in Kooperation mit den kreativen Köpfe von SCHÄFER-OESTERLE zudem eindrucksvoll unter Beweis, dass auch im Wohnbereich der Nachhaltigkeit die Zukunft gehört. Das rief die Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Verena Metze-Mangold, auf den Plan, die persönlich das neue „biositzwerk“ in Augenschein nahm.

Wer diese Fachmesse besucht, erwartet nicht unbedingt die entscheidenden Trends fürs neue Branchenjahr aus der Automobilbranche. Doch „biositzwerk“ bestach allein schon durch seine Materialauswahl und seine positive Farbausstrahlung. Die Herrenberger Querdenkerin und Designerin Claudia Khalil komponierte für diesen Prototypen feinstes, pflanzlich gegerbtes Bio-Leder von SCHÄFER-OESTERLE mit hellem Bambusgestrick von STRÄHLE + HESS. Außerdem verstärkte sie die Rückwand mit Rindentuch von BARK CLOTH, einem deutsch-ugandischen Familienunternehmen. Alle drei Firmen präsentierten ihr Gemeinschaftswerk in Frankfurt, um mit dem Conceptsitz vor allem ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen.

Denn dass Autointerieur auch ökologisch wertvoll konzipiert werden kann, ist für beide Unternehmen kein Neuland mehr. Mit dem „biositzwerk“ haben sie einen Prototypen nach dem Cradle to Cradle-Prinzip hergestellt. In Anlehnung an die Thesen des deutschen Chemikers Prof. Dr. Michael Braungart und des US-amerikanischen Architekten William McDonough bewegen sich die Hersteller edlen Autointerieurs in umweltfreundlichen Produktionskreisläufen, die die Ökoeffektivität zum Ziel hat. Alles, was in der Produktion anfällt, soll seinen Zweck erfüllen. Materialien von Produkten, die für biologische Kreisläufe optimiert sind, dienen als biologische Nährstoffe. Sie können bedenkenlos in die Umwelt gelangen. Technische Nährstoffe werden in geschlossenen technischen Kreisläufen gehalten.

Sowohl SCHÄFER-OESTERLE als auch STRÄHLE + HESS gehören damit zu den Pionieren, die sich über die Herstellung in Kreisläufen Gedanken machen, was vor allem unter den Textildesignern in Frankfurt für Furore sorgte. „Wir werden auch künftig mit der konsequenten Umsetzung unserer Ideen im Gespräch sein“, zeigte sich Kirsten Schönharting, Geschäftsführerin von STRÄHLE + HESS, angesichts des ausgeprägten Interesses auf der heimtextil überzeugt.

Weil die Innenausstatter edler Automarken dem „biositzwerk“ nebenbei durch eine spezielle Mechanik auch noch eine praktische Komponente abgewinnen konnten, macht das den Funktionssitz noch wertvoller. Denn mit einem Handgriff entscheidet der Nutzer, ob er die Form seiner Sitzfläche beibehält oder lieber die Seitenwangen ausklappt, um somit mehr Platz zu haben. Das bedeutet zusätzlichen Sitzkomfort durch die mögliche Erweiterung zur XXL-Größe.

„biositzwerk“ sieht dank feinsandiger Leder-Optik und dem mit cremefarbenem Bambusgestrick verjüngten Seiten besonders stylisch aus. Seine elegante, sportive Nahtführung erinnert an einen Baseballhandschuh und verleiht der Sitzoberfläche trotz puristischer Komposition letztendlich ihre Eigennote.

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